Auf dem Sattel durch die Steinitzer Alpen: Firmen-Fahrradtour 2026
Am 05.06.2026 fand unsere alljährliche Fahrradtour statt. Ausgangspunkt war unser Hauptfirmensitz in der Bahnhofstraße in Cottbus. Die Tour führte in diesem Jahr von Steinitz über den Tagebau Welzow nach Drebkau – u. a. durch die „Steinitzer Alpen“.
Da das Wetter zunächst nicht mitspielte, wurde in der Firma erst einmal ausgiebig gefrühstückt. Nach Abzug des Regengebietes ging es gegen 9 Uhr bei frischen, aber angenehmen 15°C los. Die Tour führte zunächst über den beschaulichen Spreeradweg Richtung Süden durch Harnischdorf und Auras, wo schon ein Versorgungsfahrzeug mit dem ein oder anderen Getränk auf uns wartete. Kleine Snacks gab es auch, sodass sich jeder für die nächste Etappe stählen konnte.
Und die hatte es in sich: Über Rehnsdorf und Papproth ging es zum Aussichtspunkt “Steinitzer Treppe”– mit etwa 50 Höhenmetern für Lausitzer Verhältnisse die erste Bergetappe. Die Gegend heißt also nicht grundlos “Steinitzer Alpen”. Aber der Aufstieg lohnte sich, denn die Sicht reichte bis zum Tagebau Jänschwalde, dem Kraftwerk Boxberg und zum 60 km entfernten Freizeitparadies Tropical Islands in Brand. Für den Mittagsimbiss im Steinitzhof mussten wir dann nur noch mit freundlicher Hilfe der Schwerkraft die 50 Höhenmeter den Berg hinunterrollen. Belegte Brötchen, Brot, Kaffee und frisch gebackener Blechkuchen stärkten uns für den zweiten Teil der Tour.
Dieser führte uns am Gut Geisendorf vorbei zum Aussichtspunkt “Welzower Fenster” am Rand des Tagebaus Welzow Süd. Hier galt es abermals einen steilen Anstieg zu bewältigen. Diesmal wurden wir mit einem Blick auf den Tagebau mit seinen Großgeräten sowie mit weiteren Getränken belohnt. Nach kurzer Weiterfahrt gab es noch einen kurzen Zwischenstopp am “Alten Schaufelrad” – dem Rad eines ehemaligen Schaufelradbaggers – in Welzow. Man beachte, dass es sich bei dem ausgestellten Rad mit einem Durchmesser von 12 Metern nur um ein kleines Exemplar handelt.
Die letzte Etappe führte uns dann über Neupetershain und Greifenhain nach Drebkau. Im Museum “Sorbische Webstube” gab es neben den berühmten Ostereiern auch eine kleine Führung durch die Ausstellung der sorbischen Kultur. Damen des Heimatvereins führten uns traditionelle Handwerke wie Eiermalen, Weben und Spinnen vor. Einige Kollegen versuchten sich daraufhin selbst an diesen Tätigkeiten …
Inzwischen lagen mehr als 50 km hinter uns und alle waren entsprechend hungrig. Da traf es sich gut, dass der Wirt im Bürgerhaus Kausche schon den Grill angeworfen hatte. Bei inzwischen strahlendem Sonnenschein ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Zurück ging es wahlweise per Zug oder auf dem Fahrradsattel.




