Projektdetail

Wasserstoff-Versuchsstand Cottbus (Power-to-Gas): Leit- und Sicherheitstechnik

 

Auf einen Blick

Branche: Automatisierungstechnik
Kunde: Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU CS), Lehrstuhl (LS) Kraftwerkstechnik (KWT)
Projekt: Errichtung der übergeordneten Leittechnik einschließlich sicherheitstechnischer Einbindung des gesamten Areals
Besonderheiten: Ausarbeitung und Umsetzung eines Sicherheitskonzeptes für das gesamte Gebäude, Nutzung von Safety Integrated mit fehlersicheren Analogeingängen.
Projektlaufzeit: August 2011 bis Dezember 2013

 

Ausgangssituation und Ziele: Das Wasserstoff-Forschungszentrum der BTU Cottbus-Senftenberg unter Leitung des Lehrstuhls Kraftwerkstechnik vereint unter seinem Dach unterschiedliche Forschungsschwerpunkte zu zukunftsweisenden Themen der Energieversorgung. Zur Komplexerprobung und Optimierung der Wasserstofferzeugung aus Windenergie wurde in Cottbus ein Wasserstoff-Versuchsstand mit 60 Bar-Druckelektrolyseanlage gebaut. Mit der Errichtung der übergeordneten Leittechnik einschließlich der Sicherheitstechnik (Not-Aus, gastechnische Gebäudeüberwachung, Kopplung mit der Brandmeldeanlage etc.) sowie der Abbildung bzw. Überwachung des gesamten Areals wurde ASCORI beauftragt.

Projektumfang: Nach Vorgaben der Gebäudeplanung und auf Grundlage einer existierenden Risikoeinstufung erstellten die Experten von ASCORI ein Sicherheitskonzept. Für die funktionale Anlagensicherheit wurde ein fehlersicherer Controller SIMATIC S7-300 von Siemens implementiert. Dieser übernimmt u. a. die Auswertung von sicherheitsrelevanten Analogwerten und steuert bei Überschreitung definierter Werte (Gas-Alarm) die Anschaltung von speziellen Abluftventilatoren bzw. die Abschaltung der gesamten Anlage. Dabei werden komplexe Signale der Gebäudetechnik von Brennstoffzellenraum, Wasserstofftank, Heizungsanlage, Rauch- und Wärmeabfuhr, Brandmeldeanlage bzw. Brandschutzklappe erfasst und verarbeitet.

ASCORI lieferte die gesamte Technik der Leitstelle inkl. PCs, NAS, Zeitserver sowie Drucker und programmierte die Schnittstellen zum Druckelektrolyseur einschließlich der Anbindung von Transformator und Gleichrichter. Für den Zeitserver, der die Technik des Leitstands synchronisiert, wurde ein Empfänger für den Zeitzeichensender DCF77 installiert.

Ergebnisse: Nach Inbetriebnahme des Versuchsstands steht als nächster Schritt die Integration des Wasserstoff-Zentrums in den Smart Campus an.

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